Remote Work gilt als Zukunft der Arbeitswelt. Es ergeben sich daraus besondere Anforderungen und Möglichkeiten. Die Zusammenarbeit ändert sich dadurch im Vergleich zur Arbeit im gemeinsamen Büro drastisch.

Es müssen neue Wege gefunden werden, um Teamarbeit sinnvoll zu organisieren.

Infrastruktur für Remote Teams sicherstellen

Zusammenarbeit als Remote Team kann nur funktionieren, wenn es gute digitale Tools gibt. Kommunikation und Zusammenarbeit muss technisch ermöglicht werden. Ausschlaggebend ist hierbei ein gemeinsamer Standard bei technischen Tools. Denn nur wenn alle auf den gleichen Wegen kommunizieren, kann ein lückenloser Informationsfluss sicher gestellt werden.
Jedoch sollte man immer offen für Neues bleiben, denn die digitale Welt entwickelt sich jeden Tag weiter und es ergeben sich immer neue Möglichkeiten, die Kommunikation online noch besser zu machen!

Videokonferenzen sowie Chatsysteme sind die essenzielle Grundlage für Remote Teams. Einige Tools bieten eine Kombination aus beidem, wie beispielsweise Slack oder Microsoft Teams.

Außerdem ist eine ausreichende Schulung der Mitarbeiter im Umgang mit den verwendeten Tools essenziell, um Problemen bei der Zusammenarbeit vorzubeugen.

Workshops als Alternative

Wenn kollaboratives, konzeptionelles Arbeiten mit mehreren Personen erforderlich ist, ist ein Remote Workshop ein geeignetes Format. Hierbei finden sich die Mitarbeiter online in einem gemeinsamen Tool ein, und bearbeiten zusammen eine Aufgabe. Dies ermöglicht es verschiedene Perspektiven zu einem gemeinsamen Lösungsansatz zusammenzufügen und vermeidet unnötigen Mailverkehr und Korrekturbedarf.
Es ist hierbei nötig, einen Moderator zu bestimmen, der den organisatorischen und zeitlichen Rahmen des Workshops vorgibt. Dazu können digitale aber auch analoge Methoden, wie z. B. Flipcharts, verwendet werden, wenn diese per Videokonferenz mit den anderen Teilnehmern geteilt werden.

Klare Kommunikation

Gerade wenn kurze informelle Gespräche nicht stattfinden können, ist eine klare Kommunikation von wesentlicher Bedeutung. Es ist wichtig zu wissen, wer gerade woran arbeitet, was man selbst zu erledigen hat, und bis wann. Nur so kann es zu einem reibungslosen Ablauf kommen. Außerdem ist es von Belang zu sehen, warum die eigene Aufgabe sinnvoll ist und was man selbst zum Erfolg der Arbeitsaufgabe beiträgt. So bleibt auch remote das große Ganze stets im Blick.

Damit sich die einzelnen Mitglieder des Teams nicht alleine gelassen fühlen, sollten regelmäßige Meetings veranstaltet werden und gegenseitige Hilfe selbstverständlich sein.

Regelmäßiger Austausch ist eine Erfolgszutat von Remote Teams

Zeiten für konzentriertes Arbeiten schaffen

Auch wenn die Kommunikation ein wesentlicher Bestandteil eines funktionierenden Remote-Teams ist, sollte man sich ebenfalls Zeit für konzentriertes Arbeiten nehmen. Fokus und Ruhe kann man auch damit erreichen, für eine gewisse Zeitspanne ein Handyfreie Arbeitszeit einzulegen. Dies lässt sich auch mit dem Team abstimmen, wenn beispielsweise alle gleichzeitig eine Stunde konzentriert nur für sich arbeiten.

Gemeinsames Zeitmanagement

Wenn sich alle diszipliniert an Zeitvorgaben halten und einen gemeinsamen Terminkalender gewissenhaft pflegen,führt das zu transparenter Zusammenarbeit. So ist zu jeder Zeit ersichtlich, wen man erreichen kann und wen man gerade besser nicht stören sollte.
Außerdem sollte man sich für gemeinsame Termine einen festen Zeitrahmen setzten. Somit besteht nicht die Gefahr, dass man zu sehr vom Thema abweicht und den Termin überzieht.

„Wenn alle zusammenarbeiten, kommt der Erfolg von selbst.“

Henry Ford