1. Richtiger Start in den Tag
Eine konsequente Morgenroutine kann die Weichen für einen positiven und produktiven Tag stellen. Direkt nach dem Aufstehen sollte man sich ein wenig Zeit für sich selbst nehmen. Sei es in Form eines gesunden Frühstücks gemeinsam mit der Familie, eine kurze Yoga oder Sporteinheit oder ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft.
Dadurch bekommt man ein gutes Gefühl, ist motiviert und kann seine Produktivität steigern. Wenn man Freunden oder Familienmitgliedern von seiner neuen Routine erzählt erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass man diese Veränderung auch wirklich beibehält und gewinnt möglicherweise noch jemanden, mit dem man die neue Routine zusammen angehen kann.

2. Eat the frog
Um produktiv in den Arbeitstag zu starten gibt eine gute Möglichkeit. Eat the frog ist eine Methode aus dem Bereich des Zeitmanagements und kann sehr gut dabei helfen produktiver zu werden. Der Frosch dient als Bild für eine besonders unangenehme oder schwierige Aufgabe. Also Aufgaben, die man besonders gerne vor sich herschieben möchte. Doch wenn man diese direkt am Anfang des Tages erledigt, wirkt sich dies positiv auf den ganzen Tag aus! Eine unangenehme Aufgabe erledigt zu haben schafft gute Laune und motiviert für den restlichen Tag – denn alle Aufgaben, die noch kommen sind angenehmer als die, die man bereits hinter sich hat!

3. „Nein“ sagen können
In einem Interview wurde der Unternehmer und Milliardär Warren Buffett gefragt, was erfolgreiche von sehr erfolgreichen Menschen unterscheidet. Seine Antwort: „Sie sagen zu fast allem Nein.“. Hiermit spielt der Unternehmer darauf an, wie wichtig es ist persönliche Grenzen zu ziehen. Häufig passiert es, dass man sich dazu verleiten lässt Zusatzaufgaben zu übernehmen. Beispielsweise wenn man von Kollegen darum gebeten wird oder die Zuständigkeiten unklar sind. Um die eigenen Ziele zu verfolgen ist es jedoch wichtig, Zeit für die wirklich relevanten Aufgaben zu haben. Man sollte immer hinterfragen welche Priorität eine Aufgabe hat, die man zusätzlich erledigen soll, ob diese in den eigenen Arbeitsbereich fällt, und ob es möglicherweise einen Kollegen im Unternehmen gibt, der besser für diese Tätigkeit geeignet ist.

4. Die 80 – 20 Regel
Die 80 – 20 Regel ist auch als das Paretoprinzip bekannt. Sie besagt, dass 80% des Ergebnisses einer Arbeit mit 20% des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die restlichen 20% des Ergebnisses erfordern dahingegen 80% des Gesamtaufwandes – also quantitativ die meiste Arbeit. Tatsächlich gibt es Unternehmen, in denen nur 20 Prozent der Verkäufer für 80 Prozent des Umsatzes verantwortlich sind. Was kann man für sich persönlich daraus mitnehmen? Es passiert nicht selten, dass man zu viel Mühe in die falschen, weniger wichtigen Teilaufgaben steckt. So verliert man sich leicht in Details, ohne im eigentlichen Projekt voran zu kommen. Man sollte, bevor man mit seiner Arbeit beginnt, immer zunächst die wirklich relevanten Aufgaben identifizieren, die einen dem Ziel wirklich näher bringen. Dabei ist es ratsam nicht zu viel auf einmal anzugehen, sondern sich eher auf eine Aufgabe zu fokussieren. Und auch begrenzte Ressourcen sollte man akzeptieren. Also weg von übertriebenem Perfektionismus und hin zu dem bestmöglichen Ergebnis, welches in realistischer Zeit erreicht werden kann.

5. To-Do-Liste für den nächsten Tag erstellen
Der erste Schritt um eine hilfreiche To-Do-Liste zu erstellen ist, diese immer abends zu einem festen Zeitpunkt zu erstellen. Abends hat man noch frisch im Gedächtnis, welche Aufgaben und Tätigkeiten man über den Tag erledigt hat und was davon noch offen geblieben ist. Außerdem kann man beruhigter schlafen gehen, wenn man bereits am Abend weiß, was einen am nächsten Tag erwartet. Morgens kann man dann direkt loslegen!
Um die eigene To-Do-Liste besonders übersichtlich zu gestalten bietet es sich an mit verschiedenen Farben zu arbeiten. Jeder Farbe sollte eine bestimmte Bedeutung zugewiesen werden, dies macht es einfacher die wichtigsten Informationen auf einen Blick zu finden. Wenn Sie zusätzlich zu den Aufgaben noch die entsprechenden Prioritäten in Ihre Liste einfügen, steht einem produktiven Arbeitstag nichts mehr im Wege!

6. Freizeit
Um produktiv und erfolgreich zu sein spielt nicht nur die Arbeit an sich eine wichtige Rolle sondern auch die richtige Erholung. Um sein volles Leistungspotenzial zu entfalten braucht man auch Pausen, Spaß und Freizeit. Um sich ideal zu erholen ist es sinnvoll mehrere kürzere Urlaube über das Jahr zu verteilen. So hat man immer wieder Erholungspausen, statt das ganze Jahr auf einen langen Urlaub warten zu müssen.
Im Alltag kann es hilfreich sein, Erholung zu einem festen Termin zu machen. Neben Arbeit und privaten Verpflichtungen kann es leicht passieren, dass Zeit die man für sich selbst nutzt zu kurz kommt. Es hilft sich für Sport und Erholung feste Zeiten einzuplanen, die dann auch nur dafür verwendet werden. Außerdem hat Bewegung in der Natur immer einen beruhigenden und wohltuenden Einfluss und für einen kurzen Spaziergang ist sogar in der Mittagspause Zeit.

Don´t be busy – just be productive