Die erste Hürde ist geschafft und man hat den neuen Job bekommen! Das ist natürlich erst einmal Grund zur Freude. Was nun folgt? – Die Probezeit.
Diese Phase dient nicht nur dem Arbeitgeber, sondern auch dem neuen Angestellten, der die Möglichkeit hat, zu sehen wie wohl er oder sie sich im Unternehmen und in der neuen Position fühlt.
In diesem Artikel haben wir einige Tipps gesammelt, mit denen Sie die Probezeit mit Bravour meistern und mit vollem Erfolg in den neuen Job starten können.

Mit Engagement bei der Einarbeitung punkten.

In den ersten Tagen und Wochen am neuen Arbeitsplatz ist meist zunächst eine Phase der Einarbeitung nötig um sich in die neuen Arbeitsprozesse einzufinden. In dieser Zeit muss viel organisatorisches geklärt werden. Beispielsweise welche Ansprechpartner wichtig sind und wie das Unternehmen die Arbeitszeiterfassung und Pausenzeiten regelt?
Außerdem müssen einige technischen Grundlagen geklärt werden. Zum einen die Einrichtung des neuen Arbeitsplatzes mit allen Zugangsberechtigungen und Installationen. Es ist von zentraler Bedeutung, dass sich Arbeitnehmer mit neuen technischen Hilfsmitteln und Programmen vertraut machen.
Dies ist die wichtigste Zeit um nicht nur die formellen Vorgaben der Arbeit zu erfassen, sondern auch zwischenmenschliche und informelle Arbeitswege des Unternehmens zu verstehen und zu verinnerlichen.
In der Phase der Einarbeitung kann man sehr gut mit einer hohen Lernbereitschaft und einer schnellen Auffassungsgabe punkten.

Unser Tipp: Machen Sie sich Notizen und stellen sie gezielt Fragen!

Neue Kontakte im Unternehmen knüpfen

Effizientes Arbeiten fällt leichter, wenn man die richtigen Ansprechpartner kennt. Um in einem neuen Arbeitsumfeld Fuß zu fassen ist ein gutes Netzwerk unverzichtbar. Wenn Sie nette Menschen im Unternehmen Kennenlernen macht die Arbeit auch gleich deutlich mehr Spaß. Außerdem fällt es ihnen so leichter bei Unklarheiten – die beim Beginn einer neuen Stelle ganz natürlich auftreten – um Rat oder Unterstützung zu bitten.
Durch gemeinsame Zeit in den Pausen bietet sich Gelegenheit auch mal über privates zu sprechen und sich so besser kennenzulernen. So lockert man die Atmosphäre und findet schnell einen guten Draht zueinander.

Unser Tipp: Gehen Sie von sich aus auf andere zu und schließen Sie sich gemeinsamen Aktivitäten, beispielsweise in der Mittagspause an.

Proaktiv ein Feedback-Gespräch vereinbaren

Wenn man beim Vorgesetzten proaktiv nach einem Feedback-Gespräch fragt, zeigt man dadurch deutlich seine Motivation sich zu verbessern und sich optimal in den neuen Job einzufinden.
Denn nur wer Feedback erhält kann eigenes Entwicklungspotential erkennen und sehen an welchen Stellen der eigenen Arbeit noch Verbesserungspotential besteht.
Durch ein solches Gespräch hat man außerdem die Chance ein Gefühl dafür zu bekommen, wie der Vorgesetzte zur eigenen Arbeit steht und ob er dazu tendiert das Arbeitsverhältnis zu verlängern.
Man sollte mit einem Feedback-Gespräch also nicht zu lange Warten, sondern es früh genug vereinbaren, um sich im Anschluss noch zu verbessern und im neuen Job noch besser zu punkten!

Unser Tipp: Ein guter Zeitpunkt ist hierfür die Mitte der Probezeit – zu diesem Zeitpunkt ist man bereits mit den wesentlichen Prozessen im Unternehmen vertraut, aber hat noch genug Zeit sein volles Potenzial zu zeigen.