1. Prägnanz
Insbesondere bei schriftlicher Kommunikation gilt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Bei einer Vielzahl von Mails und Gesprächen, die jeder an einem Arbeitstag führt, ist es verständlich, dass niemand gerne lange und viel lesen möchte. Gerade in der Geschäftswelt gibt es die Tendenz eher komplizierte Sprache mit vielen Fremdwörtern zu verwenden. Darunter kann jedoch die Lesbarkeit des Textes leiden. Also lieber einfachere Sprache verwenden und dem Empfänger somit das Leben leichter machen.

2. Sich seinen Zielen bewusst sein
Wenn man sich vor jedem Gespräch oder jeder E-Mail bewusst macht, was man eigentlich kommunizieren möchte, kann man sich viel besser ausdrücken. Indem man zielgerichtet kommuniziert wird man viel besser verstanden und kann so leichter zu seinem Ziel gelangen. Auch im Gespräch mit Vorgesetzten, beispielsweise beim Jahresendgespräch, kann es helfen sein Ziel, beispielsweise mehr Lohn zu bekommen, immer im Hinterkopf zu behalten.

3. An den Empfänger angepasst kommunizieren
Man sollte sich immer bewusst machen, mit wem man gerade kommuniziert. Ist Ihr Gesprächspartner aus dem gleichen Fachbereich wie Sie selbst oder sind für ihn manche Begriffe, die Sie für selbstverständlich halten möglicherweise unbekannt. Außerdem ist die Persönlichkeit der Person, mit der sie sprechen oder schreiben, ebenfalls sehr relevant. Bevorzugt der Gesprächspartner eher Daten und Fakten, oder ist eine emotionale Ebene der bessere Weg? Wenn Sie es schaffen dies herauszufinden, können folgende Gespräche deutlich verbessert werden.

4. Nützlich Kommunizieren
Im Idealfall hat jede Botschaft, die man an einen Empfänger sendet, einen Nutzen für ihn. Wenn Sie diesen Nutzen erwähnen, und somit deutlich machen, können Sie die Aufmerksamkeit des Gegenübers wecken. Denn das menschliche Verhalten orientiert sich häufig daran, wie man den größtmöglichen Nutzen erlangen kann. Somit ist es gut möglich, dass das eigene Anliegen bevorzugt angegangen wird und man schneller eine Antwort erhält, die einen dann bestenfalls selbst weiterbringt.

5. Aktives Zuhören
Um beim Zuhören mehr zu Erfahren, als ausschließlich das gesprochene Wort ist es wichtig, möglichst aufmerksam zu sein. Hierbei spielt aktives zuhören, beobachten und wahrnehmen eine Rolle. All dies muss auch immer unter Berücksichtigung der aktuellen Situation geschehen: Was weiß man über den Sprecher? Welches Verhältnis haben Sender und Empfänger zueinander und welche Art von Konversation wird geführt (eher offiziell oder informell?. Möglichkeiten des aktiven Zuhörens:
Paraphrasieren: Wiederholen der sachlichen Aussage mit eigenen Worten. – Insbesondere bei Meilensteinen des Gesprächs
Verbalisieren: Wiederholen der emotionalen Aussage mit eigenen Worten
Rückmeldung: nicken, Aussagen wie „ja, genau, aha…“
Zusammenfassung: Am Ende des Gesprächs um sicherzugehen, dass man auf dem gleichen Stand ist.

6. Sich an kulturelle Gepflogenheiten anpassen
Es ist wichtig sich vor einem Meeting mit Kunden oder Geschäftspartnern aus dem Ausland mit den dort geltenden Umgangsformen und kulturellen Besonderheiten vertraut zu machen. So ist es beispielsweise in Japan sehr unhöflich in der Öffentlichkeit in ein Taschentuch zu schnäuzen und in Ägypten gilt es als Beleidigung, wenn man im Sitzen seine Schuhsohle zeigt.
Auch Mimik und Gestik kann in anderen Ländern unterschiedliche Bedeutungen aufweisen. Beispielsweise in Indien werden aussagen durch Kopfnicken verneint. Wenn man sich solchen feinen kulturellen Unterschieden bewusst ist, kann man einige Fettnäpfchen und Missverständnisse vermeiden.