Gastbeitrag von Sarah Jäkel – Personal Identity Guide

Ist Ihnen bewusst, dass Ihr äußeres Erscheinungsbild viel über Sie verrät? Welche Botschaften Sie mit Ihrer Kleidung senden? Welches Statement Ihre optische Wirkung abgibt? Wie kompetent Sie dadurch wirken – oder eben auch nicht?

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ lautet einer der bekanntesten Sätze des Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick: Wir benötigen keine Wörter, um Botschaften zu senden. Unsere Mimik, Gestik, Körpersprache und Kleidung sind genauso in der Lage, etwas auszudrücken und zu „sagen“.

80 % unserer Wahrnehmung erfolgt über das Auge, zu 95 % unbewusst und innerhalb von Millisekunden. Noch bevor Sie erklärende Worte zu Ihrer Person hervorbringen können, hat Ihr Gegenüber Sie bereits in eine Schublade eingeordnet. Das ist grundsätzlich nichts Verwerfliches, denn es handelt sich hierbei um einen Urinstinkt, der unseren Vorfahren half, innerhalb von Sekundenbruchteilen zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Es ging ums Überleben, da blieb keine Zeit für ausführliche Erklärungen: Fliehen oder bleiben?

Eine Frage, die sich unser Unterbewusstsein heute immer noch stellt, wenn wir anderen Menschen begegnen. Dieser – leider oftmals subjektive – Urinstinkt schlummert in uns allen. Er prüft still und heimlich, wie das, was wir sehen zu unseren Erwartungen und persönlichen Empfindungen passt. Kommt es hier zu einem Mismatch, versucht unser Gehirn, sich diese Abweichung zu erklären und aufzulösen. Irgendetwas am Gegenüber passt fürs Unterbewusstsein nicht zusammen und „stört“ möglicherweise die Kommunikation. Es hält davon ab, sich voll und ganz auf den eigentlichen Zweck und auf den Erfolg der Begegnung zu fokussieren.

Allein diese Erkenntnis kann Sie von nun an in Ihrer optischen Wirkung positiv beeinflussen.

Wie aber können Sie diese bewusst steuern und Ihre Kompetenz sichtbar machen?

Stellen Sie sich darüber hinaus folgende Fragen, wenn es um Ihren souveränen und einzigartigen Business-Auftritt geht:

  • Wo gehe ich hin?
  • Warum bin ich dort?
  • Was möchte ich erreichen?
  • Wie möchte ich wirken/wahrgenommen werden?
  • Was erwartet mein Gesprächspartner?

“Dress for the job you want, not for the one you have.” Diesen Tipp aus dem Bewerbercoaching können Sie auch für andere Anlässe zur Faustregel nehmen.

Indem Sie die obigen 5 Fragen beantworten, versetzen Sie sich in Ihr Gegenüber und dessen Erwartungshaltung. Indem Ihr Äußeres eine bestimmte Erwartung erfüllt, reduzieren Sie Störungen für das Unterbewusstsein. Natürlich lassen sich persönliche Empfindungen aufgrund von individuellen Erfahrungen nicht hundertprozentig steuern. Doch Sie können dem Unterbewusstsein Ihres Gegenübers vorgeben, in welche „Schublade“ (z.B. kompetent, souverän, vertrauenerweckend) es Sie einordnen kann.

Klingt logisch, oder? Möchten Sie mehr darüber lernen?

Kostenloses Online-Get-Together am 22.10.2020

Weitere Tipps, wie Sie Ihre optische Wirkung unterstreichen können, gebe ich Ihnen im Online-Vortrag am 22.10.2020 um 18 Uhr. Hier können Sie auch Ihre persönlichen Fragen zum Thema „Kleidung und Persönlichkeit optisch unterstreichen“ an mich stellen!

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Herzlichst

Sarah Jäkel

Personal Identity Guide